Seminar • Zwölftonmethode – Aufführungspraxis und Analyse • Eike Feß

Symposium / Vortrag | Freitag, 4. Dezember 2020 | 10.00 Uhr | Arnold Schönberg Center


Abbildung: © Universal Edition A.G., Wien (Arnold Schönberg: Suite op. 25, Intermezzo. Einzeichnungen von Eduard Steuermann)

Zwölftonmethode – Aufführungspraxis und Analyse

Alle Termine:

2. Oktober, 10.00 – 11.30 Uhr
16./23. Oktober, 6./20. November, 4./18. Dezember
jeweils 10.00 – 13.00 Uhr

Eintritt frei
Anmeldung: mdwOnline oder fess{at}mdw{dot}ac{dot}at

»Vergessen Sie Theorien, Zwölftonmethode, Dissonanzen […]. Dass ich in diesem oder jenem Stil schreibe ist meine Privatsache und braucht keinen Hörer zu kümmern.« Arnold Schönbergs Haltung zur Bedeutung der Zwölftonmethode war eindeutig: als technisches Fundament bildete sie die strukturelle Basis eines Werkes, hatte für dessen musikalische Wirkung jedoch nachgeordnete Bedeutung. Für Musizierende erfordert die Neuausrichtung des Tonsatzes oft dennoch, Orientierungspunkte jenseits der Dur/Moll-Tonalität zu finden. Das Seminar bietet eine Einführung in die zwölftönige Kompositionspraxis und diskutiert im Kontext der Aufführungspraxis der Wiener Schule, was die Methode für die musikalische Interpretation bedeutet.

Seminar am Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Abbildung: Arnold Schönberg: Suite op. 25, Intermezzo. Einzeichnungen von Eduard Steuermann (© Universal Edition A.G., Wien)